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| 02.04.2010 - cenario |
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Und was jetzt
... Superlativenkollaps
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Am Tag
danach, nach einer sehr, sehr kurzen Nacht gehen uns gnadenlos die Superlativen
aus, denn was Ihr (das Publikum) mit uns gemacht habt kann man einfach nicht
mehr mit Worten beschreiben, das muss man wirklich miterlebt haben. Ob das noch
zu toppen ist? Es wird wirklich schwierig, denn 40.000 Leute in einen Stadion
schaffen es meist nicht, was da im "cenario" abgegangen ist.
Manöverbericht 14:45 Uhr Abfahrt Böheimkirchen,
alle pünktlichst. Stefan und Ritchie im Vorösterlichen Verkehrschaos
schifften die Mannschaft souverän in den ersten Bezirk und durch die
Massen an Touristi am Hof, Parklplatznot das erste Mal am Tiefen Graben,
zeitgleiches Eintreffen von Christa um 16.00 Uhr, perfektes Timing. 16.45 Uhr
alles aufgebaut und funktionsbereit (wie auch immer wir das geschafft haben)
und mit Alex Hilfe um 17.00 Uhr Soundcheck, Lichtcheck, fertig. Ab 17:30 Uhr
Warten auf Gäste.
Hintergrundbericht Noch vor drei
Wochen waren es 4 Mannen die bei Famous Flash den Ton angaben, nun sind wir um
ein weibliches Mitglied mehr (Anm.: "Du bist der Nagel der den Deckel zu
macht"). Vor zwei Wochen (über Inserat) kam ein Mädel in den
Proberaum wo alle Jungs "aufschauen" mussten, und was aus der Kehle kommt ist
sensationell, dazu später mehr. Stefan probte bereits sein neues,
perfektes Bühnenoutfit im Vorfeld, was nun dazu führte das er seine
Experimente (wie z.B. ein Rastakapperl) endgültig passé legte.
Fabian bei den letzen Proben, gestärkt durch Schokohasis, nun wirklich an
seine körperlichen Grenzen gehen muss um uns an den Omo Trommeln zu
"darspielen". Erwin mit den neuen Nummern seinen Bass nun wirklich schlagend
behandelt und malträtiert bis zur Selbstaufgabe und Ritchie hat nun
endlich seine Pausen und kann mit Karin die Terzen nur so fliegen lassen und
Karin passt perfekt.
Um 18:30 Uhr traf die erste Delegation (WAC) ein,
und begann das was zu beginnen hatte, "sinnloses" aber wirklich effektives
Training der Lachmuskulatur. Nach und nach trafen weitere Gäste ein,
jedoch um 19.00 Uhr war es noch nicht wirklich voll das Lokal, würde uns
die Terminwahl ein Schnäppchen schlagen, nein, denn um 19.45 Uhr war das
Lokal zum Bärsten voll. Manuela versorgte im Alleingang als Osterhase alle
Gäste mit den versprochenen kleinen Präsenten zum Osterfest (Danke an
alle Spender, FEMTOLASERS Produktions GmbH, Andritz Hydro, Corex und MAG) und
bekommt ewigen Dank dafür.
"Wusa", 20.50 Uhr, auf geht´s
"let´s start this thing". Gleich von Beginn weg schien es, dass
dieser Abend etwas Besonderes werden könnte. Stefan spielte sich nach
Erholung von den "Kebab" Einsätzen fehlerfrei in Rage, Fabian
hämmerte melodiös in seine Schießbude und entzückte
anwesende Profimusiker, Erwin kämpfte sich nach seinem kurzen
Stimmhänger zur Höchstform und Ritchie gab von Anfang an alles und
lies auch einen nahezu perfekten Entertainer heraushängen (Bester Sager
"Meine Damen,
Verwandtschaft zu vergeben ..."). Bereits nach den ersten
Nummern brodelte es und ein noch etwas leiserer Publikumschor stellte sich ein.
Und dann
Weltprämiere, ein hervorragend getimter
und arrangierter Programmablauf brachte es mit sich das unsere Karin einen
sensationellen Start schaffen konnte. Mit einer Engelsstimme war nun alles aus,
das Publikum nicht mehr zu halten und bescherte uns die "Stimmung" unseres
bisherigen Musikerlebens, und wir können einfach nur danke sagen, denn mit
einem Publikum das es schafft lauter zu sein als ein Stadion und jede Nummer
aus tiefster Seele mitsingt ist es einfach ein absoluter Wahnsinn, und daher
auch die Überschrift "Superlativenkollaps", denn mit Worten kann man dies
einfach nicht mehr ausdrücken, wirklich. Was für ein Abend, was
für ein Gefühl. Danke.
Stimmen aus dem Publikum:
- "Verdammt, da glaubte ich Hardrocker zu sein und
zucke bei Euch komplett aus, da hat es was "
- "Ich dachte schon alles erlebt zu haben, aber das
war einfach etwas ganz Besonderes, ..."
- "Wurscht wo, wurscht wann, wir kommen, das ist eine
Drohung, ..."
- "... ich wollte nicht kommen, wurde eingeladen,
jetzt bin ich süchtig, ..."
- "Es kann doch nicht sein ein solches Mädel
einfach über ein Inserat zu bekommen."
- "Warum !!! Ich dachte ich sei Musiker, wie geht das
bitte?"
- "Und was soll ich bitte morgen machen."
So, jetzt kann es nur noch mehr schmalzig werden,
daher, Bilder sagen mehr als Worte.
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Pictures by Manuela:



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