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| 09.10.2009 - cenario |
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Ja eh &
Pippi in den Augen Full House
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Diesen Bericht zu verfassen
fällt der Redaktion ziemlich schwer, denn was an diesem Tag in cenario
abging war für uns nicht abzusehen und machte uns eigentlich sprachlos.
Aber mal der Reihe nach.
Eine Woche vor dem Auftritt waren wir nur noch
zu tritt, dann kam ein ganz junger Trommelbube zu uns und entschied mit den
"alten Männern" zu spielen, dann folgte eine zwei Stunden Probe am
Mittwoch, eine Stunden am Donnerstag und was keiner für möglich hielt
passierte. 29 Titel in 3 Stunden mit Schlagwerkbegleitung, ja eh. "Ja eh" ist
ein neuer interner Running Gag und spiegelt die Entstehung des Profils von
Fabian wieder. Nun gut, es wurde Freitag. 15.00 Uhr Abfahrt Böheimkirchen.
Erwin, Stefan, Ritchie und Manuela machten sich, wieder voll beladen, auf den
Weg nach Wien. Haltestelle Klangfarbe, ja eh was sonst, ausfassen von
Silikondämpfer für das Drumset (Anm.: es schien irgendwas umsonst zu
geben, über 25 Personen in der Zeuglabteilung). 16.30 Uhr, nächster
Halt cenario.
Alex begrüßte uns schwer erledigt vom Vortag,
Christa bereitet gerade das Buffet vor. Die Band vom Vortag schaffte gerade Ihr
letzes Klump aus den cenario und wir befüllten es wieder. Super
entspannter Aufbau der Musikalien. Abgekupfert von einem Auftritt von Alex und
Koarl (Handla) über unsere Kleinanlage durch geschliffen auf PA des
cenarios. Kurze Pause, Soundcheck mit Alex, 18.00 Uhr fertig. 18.03 Uhr erster
Gast aus Indien. Nach und nach kamen die ersten Gäste in das cenario.
19.00 Uhr der Fabian "verirrte" sich nach Wien und wurde zum cenario geleitet
und bekam einen elektronischen Parkschein von Martin (ganz vielen Dank).
Noch war es eine kleine Gruppe von Gästen die Ritchie zum
Geburtstag geladen hatte und mit dieser kleinen Gruppe an Zuhörern hatten
wir auch im Vorfeld durch die Umstände gerechnet. Doch es kam in der
nächsten Stunde ganz anders. Zu den geladenen Gästen kamen noch
Kollegen von Erwin und Stefans Fans hinzu, und was bis jetzt nicht möglich
schien komplett fremdes Publikum die durch Internet und Medien auf uns
aufmerksam wurden (und gleich vorweg einen tollen Chor sangen, danke, danke)
und so kam es das das cenario mit einem vollem Haus dem Auftritt
entgegenfieberte.
20.00 Uhr. Das Lokal voll, die Hosen voll. Fabian
begrüßte einige Gäste per Sie und wurde gleich mal
"aufgeklärt", Stefan war "etwas" nervös musste er ja zum ersten Mal
ganz alleine die Gitarre schwingen, Erwin angespannt wie eine Feder, Ritchie zu
beschäftigt mit den Gästen um nervös zu sein.
20.30 Uhr,
rauf auf die Bühne und schon wieder ein kurzer Stop. Eine kurze aber umso
feinere Laudatio auf das "Geburtstagskind" (bussi) und dann ging es wirklich
los. Die drei Aufwärmnummern hämmerten erstmals "Unplugged" im
cenario über die Bühne. Großer Applaus mächtig breites
Grinsen bei der gesamten Band. Dann der Funky Teil im Programm noch breiteres
Grinsen. Nun folgte eine kurze Aufklärung das der Fabian 3 Stunden mit uns
geprobt hat, was nicht nur Nichtmusiker erstaunte auch anwesende Musiker aller
Sparten (darunter Hendrix Verehrer, Cream Liebhaber, Blues Barden, Trash
Metaller, etc.) machten große Augen. Die Aufklärung war notwendig
geworden, da man im Publikum den berühmten Finger bestaunte und sich
wunderte warum der jüngste mit seinen Augen daran klebte.
Nun ging
es "back to the roots". Vor mehr als 20 Jahren hatte Ritchie mit den
"Kippenkillers" schon einige Titel gespielt und der damalige Gesangspartner war
unter den Gästen anwesend und "musste" komplett ungeprobt zwei Nummern
(die in den zwei Proben zuvor auch noch ganz neu einstudiert wurden) im Duet
singen. "Help" in der Tina Turner Version beschallte das Auditorium. Ganz
dicker Applaus. Und zu "Leaving on a jetplane" stand das Publikum Kopf und sang
den langen, langen Refrain ganz alleine (was heute noch Gänsehaut bei der
Berichterstellung verursachte). Ab nun gab es kein Halten mehr.
Standing Ovations für Erwin bei Walk on the Wide Side, ebenso bei
Bon Jovi´s "Wanted" für Stefan (der es selbst nicht fassen konnte).
Fabian wurde gefeiert wie ein neuer Star am Musikhimmel. Herz was willst Du
mehr. Kein Refrain musste von Ritchie mehr gesungen werden, diesen Part
übernahmen alle Anwesenden. Stimmung pur. Genau für dieses Erlebnis
machen wir Musik und wir sind auch am Tag danach fassungslos ob des Zuspruches
und dieses Hexenkessels im cenario.
Und dann war es leider auch schon
vorbei.
Einen Tag danach sind wir noch immer "geflasht". Was für
ein Abend, was für eine Stimmung. Großartige Gäste an diesem
langenTag. Und so wurde es 01.30 Uhr und wir haben Flux mit einiger
Unterstützung das Klump verladen und fuhren mit einen sehr, sehr feinem
Gefühl Richtung Heimat. Dank an Euch, Ihr habt uns einen unvergesslichen
Abend beschert.
Danksagung von Ritchie: Ich möchte mich
ganz, ganz herzlich für den unvergesslichen Abend bedanken und bin
sprachlos und wirklich im Herzen berührt. Danke für die tollen
Geschenke (Anm.: nächste Golfsaison ist gesichert, Wahnsinn, Wahnsinn,
Wahnsinn) und alle die zugesagt haben sind auch gekommen und noch viele
Überraschungsgäste mehr. Euch ist es zu verdanken das ich zu Hause
angekommen wirklich "Pippi" in den Augen hatte und mit einem Lächeln
über beide Ohren eingeschlafen bin. Mit den Jackson Worten "I love you"
danke, danke, danke. Ihr habt mich sprachlos und glücklich gemacht.
Nochmals Bussi an alle.
Die Fotostrecke von Martin ist online
erreichbar: Fotostrecke Martin Hiltmann
Pictures from Manuela
& Olivia:
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