|
 |
| |
| 11.09.2009 - Überraschungsauftritt |
|
Pyra, Erwin
feiert 45er nine eleven
|
|
Unser Erwin (auch genannt:
"Quotenpiefke", sind wir doch damit eine internationale Band) hat seinen 45.
Geburtstag hinter sich gelassen und zu diesem Anlass wurde erstmals "unplugged"
gezaubert. Leider hat es im Vorfeld des Auftritts (auch schon länger)
gruppendynamische Veränderungen gegeben, dies ist auch der Grund warum der
Bericht erst jetzt herausgegeben wurde und so waren wir bei diesem Auftritt
auch nur 4 Bandmitglieder, der Andi hatte es leider nicht mehr zu dem Auftritt
geschafft, was er leider uns erst sehr spät ausrichten lies. Es war ein
verregneter Tag, jedoch das sollte der Stimmung keinen Abbruch tun.
Am
späten Nachmittag trafen wir nacheinander in Phyra in Erwin Refugium ein.
Peter und Ritchie konnten den Spielort auch ganz alleine finden (war ja auch
schon ein Zweitbesuch). Der Stefan hatte "leichte" Probleme schon beim Start,
musste er sich doch auf die Suche nach festerem Schuhwerk bei sich in der
Heimat begeben, jedoch ohne Frau an seiner Seite war das nicht so einfach, aber
er schaffte es doch noch geeignetes Schuhwerk zu finden und mittels "Telefon
Navi Erwin" gelang die Anreise. Flux wurde die Anlage, die Erwin bereits
aufgebaut hatte, verkabelt, kurzer Soundcheck, fertig, Nahrungsaufnahme.
Pünktlicher Beginn 20.00 Uhr, huch war das ungewohnt aber
notwendig, denn Ritchie musste am nächsten Tag mit 17 Kids im Alter von 9
bis 12 Jahren nach Triglav reisen um dort Hockey zu spielen und die Abfahrt war
um 05.00 Uhr in 1020 Wien angesetzt, also 03.00 Uhr aufstehen (danke Erwin).
Los ging es, wie schon erwähnt "unplugged". Ein gerafftes Programm
beschallte das Zelt von Peter, welches er Erwin geborgt hat.
Ein
klassisches Geburtstagspublikum von 1 bis 99 Jahren staunte nicht schlecht was
der "alte" Erwin und seine Kollegen da so von sich gaben, noch dazu war Ritchie
in Geberlaune und mimte den Alleinunterhalter und sang sogar veränderte
Texte rund um die Themen 45, Gelenkschmerzen, das schwierige Aufstehen, schwere
Altersbeschwerden im Allgemeinen und ähnliche Dinge, was das Publikum auch
belustigt annahm. Selbst Ritchie´s immer wiederkehrende Gedicht über
"Paris" (was ein Sickergedicht ist), wurde geknackt.
Erwin auf seinem
Akustikbass fingerte was das Zeug hergab und wurde als Lokalmatador umjubelt,
wie denn anders auch. Stefan, diesmal ganz auf sich gestellt als einziges
musikalisches Instrument fiedelte auf der Yamaha herum wie ein Großer und
schaffte den Sprung in die Spitzenliga, natürlich auch dank seines
Mitteilungsheftes. Peter erstmals am Cyon statt Schlagzeug zauberte den
notwendigen Druck in die Nummern und zum Staunen aller Griff Ritchie bei drei
Nummern unterstützend zu Gitarre (was anmerkend den Fingerkuppen nicht gut
tut). Der Höhepunkt war dann doch unsere Version von Pokerface, wo die
Kids hüpften und die "Alten" staunten, was wir da zum Besten gaben.
Nebenbei gab es auch von uns allen Unterricht im Bereich Musikgeschichte zu The
Wall, Pink Floyd und weiteren Interpreten, es war ein wissbegieriges Publikum.
Fazit: Unplugged geht es auch und das nicht schlecht,
hurra.
Go for it, ...
P.S. Bilder
werden nachgereicht. |
 |
|
|
|